Für wen, und welches Bild du hochlädst
Diese Funktion ist für werdende Eltern, die schon ein Ultraschallbild haben: den Ausdruck aus der Vorsorge, ein 3D-Bild, wenn deine Ärztin eins gemacht hat, oder einen Screenshot aus einem Video. Ein einziges Bild genügt.
Für Deutschland ist das besonders praktisch. Seit dem 31.12.2020 verbietet § 10 NiSV Ultraschall am Fötus zu nichtmedizinischen Zwecken – das „Babykino“ im Studio gibt es nicht mehr. Die meisten Eltern haben also vor allem die 2D-Bilder aus den drei Basis-Ultraschalluntersuchungen. Genau mit denen arbeitet die App. Was erlaubt ist und was nicht, steht in 3D-Ultraschall verboten?.
Was funktioniert:
- 3D- oder 4D-Ultraschall mit gut sichtbarem Gesicht oder Profil: Das ergibt das Porträt, das dem Scan am nächsten kommt.
- 2D-Ultraschall: funktioniert auch, das Ergebnis ist aber stärker erdacht, weil das Bild einen Schwarz-Weiß-Schnitt zeigt und kein Gesicht in Relief.
- Handyfoto vom Ausdruck oder Screenshot: Die Originaldatei brauchst du nicht.
Noch kein brauchbares Bild? Dann starte mit dem Baby-Generator aus euren Elternfotos.
So funktioniert das Umwandeln
- Deine Antworten steuern das Porträt. Vor dem Upload fragt die App nach dem Trimester (es bestimmt, wie viel Detail auf dem Scan zu sehen ist), nach dem Geschlecht, falls bekannt, nach eurer Herkunft für Hautton und Gesichtszüge („Möchte ich nicht angeben“ ist möglich) und danach, worauf du am meisten gespannt bist.
- Du lädst das Ultraschallbild hoch, aus der Fotomediathek oder direkt mit der Kamera.
- Die KI erdenkt das Neugeborene. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Stand, nach etwa einer Minute ist das Porträt da.
- Du behältst das Ergebnis. In Fotos speichern, teilen, später in der Galerie wiederfinden. Danach kannst du dir dasselbe Kind mit 4 Jahren ansehen.
Tipps für ein Porträt nah am Scan
- Nimm das schärfste Bild. Hast du mehrere Ausdrucke, wähle das, auf dem das Gesicht frontal oder im Profil zu sehen ist, ohne Hand oder Nabelschnur davor.
- Fotografiere den Ausdruck flach und bei Tageslicht. Ohne Blitz, der auf dem glänzenden Thermopapier einen weißen Fleck macht. Halte das Handy parallel zum Papier.
- Schneide vorher zu. Schwarze Ränder, Praxisname, Datum und Messwerte rund ums Bild weg, das Gesicht groß ins Bild.
- Fotografiere alte Ausdrucke bald ab. Thermopapier verblasst mit der Zeit; ein Handyfoto hält den Stand fest.
- Beantworte die Fragen. Trimester und Herkunft helfen der KI, nicht in eine falsche Richtung zu laufen.
Was die App nicht kann
Ehrlich gesagt, weil es um dein Baby geht:
- Keine Vorhersage. Das Porträt ist erdacht. Es zeigt nicht das echte Gesicht deines Kindes, und zwei verschiedene Scans können zwei verschiedene Porträts ergeben.
- Keine medizinische Auswertung. Die App misst nichts, prüft kein Wachstum und erkennt keine Auffälligkeiten. Fragen zu deinem Ultraschall gehören zu deiner Frauenärztin, deinem Frauenarzt oder deiner Hebamme.
- Sie sieht nicht mehr als dein Bild. Ein unscharfer Scan bleibt für die KI unscharf; Lücken füllt sie mit Erfundenem.
- Kein Video, kein Erwachsenenalter. Die App erstellt ein Bild des Neugeborenen und auf Wunsch des Kindes mit 4 Jahren.
Auch ein echtes 3D-Bild sieht dem Baby nach der Geburt nie ganz ähnlich – warum, steht in 3D-Ultraschall vs. Realität. Was ein 3D-Ultraschall medizinisch zeigt und wann es ihn gibt, erklärt 3D-Ultraschall beim Baby.
Die anderen Funktionen von SeeMyBaby
- Baby-Generator: euer Baby aus zwei Elternfotos, ganz ohne Ultraschall.
- Wie sieht mein Baby später aus?: dasselbe Kind mit 4 Jahren, als Einmalkauf.
- Gender Reveal in der App: für Eltern, die sich überraschen lassen.
- Alle Preise auf der Seite Preise.


